Dr. Marco Lehmann

Lebenslauf

  • 2006 bis 2011: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
  • August 2010: Promotion an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (Dissertationsthema: Soziale Einflüsse auf die Musik-Elaboration Jugendlicher)
  • März 2005: Diplom in Psychologie (Thema der Diplomarbeit: Der Einfluss des Faktors Uniqueness auf die Erkennensleistung von Tonverstimmungen in einer Klasse von Tonleitern)
  • November 2003: M.Sc. in Music Psychology an der Keele University in England (Thema der Abschlussarbeit: The effect of uniqueness and the number of scale tones on the detection performance for melody mistunings in infants and adults)

Publikationen (Auswahl)

  • Lehmann, M. & Kopiez, R. (2011). Der Musikgeschmack im Grundschulalter - Neue Daten zur Hypothese der Offenohrigkeit. Musikpsychologie, 21, 30-55.
  • Lehmann, M., Schlemmer, K. & Kopiez R. (2011, in revision). 7th Triennial Conference of the European Society for the Cognitive Sciences of Music, 12.-16. August 2009 in Jyväskylä, Finnland. Musikpsychologie.
  • Lehmann, M. (2011). Soziale Einflüsse auf die Musik-Elaboration Jugendlicher. Berlin: Wissenschaftlicher Verlag Berlin.
  • Kopiez, R., Dressel, J., Lehmann, M. & Platz, F. (2011). Vom Sentographen zur Gänsehautkamera. Entwicklungsgeschichte und Systematik elektronischer Interfaces in der Musikpsychologie. Marburg: Tectum.
  • Lehmann, M. & Kopiez, R. (2010). Influences of minority status and social identity on the elaboration of unfamiliar music by adolescents. Proceedings of the 11th International conference on music perception and cognition (Seattle, USA). Causal Productions.
  • Kopiez, R. & Lehmann, M. (2008). The ‚open-earedness’ hypothesis and the development of age-related aesthetic reactions to music in elementary school children. British Journal of Music Education, 25(2), 121-138.
 

aktuelle Publikation

Soziale Einflüsse auf die Musik-Elaboration Jugendlicher

Jugendliche schätzen Musik als Emblem für soziale Identität. Sie beschäftigen sich im Rahmen ihrer eigenen Begriffe mit Musik und be-ziehen sich dabei auf zwei Informationsqualitäten: deskrip-tive Kategorien musikalischen Sachwissens und musikalische Bedeutungen als Relation der Musik zur eigenen Person oder zu sozialen Gruppen. Zwei empirische Studien untersuchten dieses als Musik-Elaboration bezeichnete Verhalten Jugendlicher unter Minoritäts-, Identitäts- und Experteneinfluss. In einem kontrollierten experimentellen Aufbau hörten die Versuchspersonen unbekannte Musik und erhielten Musikbewertungen und Diskussionsthemen von scheinbaren früheren Teilnehmern. Sie bewerteten die Musik, gaben ihr Interesse an den Diskussionsthemen an und erfanden auch eigene Themen. Es werden empirische Effekte zum Interesse Jugendlicher an den musikbezogenen Diskussionsthemen und zu ihrer Initiative für einen eigenen Beitrag berichtet. Die Ergebnisse werden hinsichtlich ihrer musik- und sozialpsychologischen Implikationen diskutiert.

Taschenbuch: 247 Seiten
Preis: 36 Euro
Sprache: Deutsch

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Zuletzt bearbeitet: 19.10.2011

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